Nach dem ersten Sprachkurs folgte im November ein Auswahlgespräch der Studienstiftung. Um genau zu sein 2 Gespräche mit jeweils 2 Personen. Die Wochen davor herrschte bei mir Nervosität pur! Johannes, einer derjenigen, die ich in Trier kennengelernt habe, musste wohl sehr unter meinem Jammern leiden.
Mir kam jedes Buch, jeder Artikel, der von China handelte und den ich las, vor wie eine Vorbereitung auf das Gespräch und nicht mehr wie etwas, das ich aus eigenem Interesse lese, was dazu führte, dass ich gar nichts mehr darüber lesen wollte. Ich wollte mich auf das Abenteuer China einlassen können, ohne die Geschichte auswendig zu kennen. Mich interessieren kulturspezifische Eigenheiten, die natürlich in der Geschichte begründet sind, aber die man nur vor Ort, am eigenen Leib erleben kann und die man nicht aus Büchern lernen kann, deshalb fand ich die theoretisch-abstrakte Vorbereitung auf das Gespräch sehr anstrengend. Aber ich kann es auch verstehen. Wie soll man sonst die Motivation der Bewerber herausfinden, wenn nicht in einem Gespräch und indem man geschichtliche und kulturelle Grundlagen abfragt.
Jedenfalls war die Zeit davor sehr nervenaufreibend, aber jetzt habe ich umso mehr Bücher über China in meinem Regal, von denen noch einige zum lesen übrig geblieben sind. :)
China - Februar bis Mai
vor 16 Jahren
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